Informelles Lernen

Dieser Post beschäftigt sich mit dem informellen Lernen. Was ist informelles Lernen? Wie grenze ich zwischen anderen Lernformen ab? Wann lerne ich informell und was hat das mit meiner PLE zu tun?

Eine allgemeine Auffassung darüber was informelles Lernen ist, gibt es nicht. Und doch unterscheidet man zwischen informellen („informal learning“), non-formalen „non-formal learning“ und formalen „formal learning“ Lernen. Formales und informelles Lernen greift dabei ineinander über und bedingt sich wechselseitig. Für diese 3 Unterscheidungen benutzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung die folgenden „Definitionen“.

„Als „formal learning“ wird im allgemeinen das planmäßig organisierte, gesellschaftlich anerkannte Lernen im Rahmen eines von der übrigen Umwelt abgegrenzten öffentlichen Bildungssystems bezeichnet.


„Non-formal learning“ ist dagegen die Sammelbezeichnung für alle Formen des Lernens, die in der gesamten Umwelt außerhalb des formalisierten Bildungswesens stattfinden.

Für den Begriff „informal learning“ gibt es eine Bandbreite jeweils partiell variierender Definitionen. Das reicht von der Charakterisierung als ungeplantes, beiläufiges, implizites und oft auch unbewusstes Lernen über die Bezeichnung für alle von den Lernenden selbst ohne Bildungsunterstützung entwickelten Lernaktivitäten bis zur Gleichsetzung mit dem „non-formal learning“ d. h. der Bezeichnung für alles außerhalb des formalen Bildungssystems (bewusst oder unbewusst) praktizierte Lernen.“

Ein Großteil des Lernprozesses, den ein Mensch im Laufe seines Lebens durchläuft, kommt auf informelle Art und Weise zustande. Informell bedeutet in diesem Zusammenhang, dass dieses Lernen in Bezug auf Lernziel, -dauer und -förderung unsystematisch ist, meistens ohne unmittelbaren institutionalisierten Rahmen (Bildungseinrichtung) stattfindet und in der Regel von persönlichem Interesse motiviert ist. Darunter fällt im alltäglichen Leben beispielsweise das Pausengespräch mit Arbeitskollegen, im Zeitalter der Neuen Medien immer mehr der Pausen-Chat oder das Arbeitsgruppentreffen von Studenten außerhalb von Seminaren und Vorlesungen in der Cafeteria oder per Skype.

Ich, für meinen Teil, finde mich in allen 3 Definitionen wieder. Ich lerne formell, nämlich an der Uni in Vorlesungen und Seminaren. Ich lerne aber auch non-formell, beispielsweise beim Reitunterricht oder beim Bearbeiten von Literatur, schließlich findet dieses Lernen außerhalb des „formalisierten Bildungswesens“ statt. Und informell lerne ich auch. Das wurde im Seminar ja auch schon hervorgehoben. Es fängt mit dem Binden der Schleife an und hört mit der Benutzung des PCs oder des Internets auf.

Auch meine persönliche Lernumgebung wird vom informellen Lernen geprägt. Ich habe immerhin informell gelernt, wie und wo und auf welche Weise ich am besten lernen kann. Hinzu kommt, dass ich ganz aktuell durch das Seminar formell gelernt habe mit neuen Tools umzugehen und sie für meine PLE zu nutzen.

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